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Machtkämpfe unter Rüden - wie verhalten?

Eine stressige und angespannte Zeit liegt hinter uns. Denn mein kleines Baby East wird nun zu einem Mann und das merkt auch Yoko, nun ist er nicht mehr der einzige Mann im Hause. Und dies verursacht Machtkämpfe.  Deshalb schauen wir im heutigen Alltag Blog an, wie man sich bei solchen Situationen verhalten sollte.


Wieso, weshalb, warum?

Wir blicken zu Beginn in das Hundeleben/ verhalten weshalb es zu solchen groben Machtkämpfen führt. Solche Machtkämpfe haben oft mit uns Menschen zu tun, wenn wir uns unklar verhalten oder das Verhältnis zwischen zwei Hunden nicht passt. 

 

Eins ist klar und dass muss ich noch oft lernen, in der Tierwelt gibt es keine Demokratie und Gleichberechtigung! Es braucht einen einzigen Anführer, nicht mehr und nicht weniger. Und diese Rangordnung müssen wir Menschen auch anerkennen und akzeptieren!! Das ist das A und O!

 

Es gibt unter Hunden keine Eifersucht oder verletzte Gefühle. Eifersucht steht für Konkurrent oder das Klarmachen der Rangordnung


So ticken Hunde

Hier ein Beispiel zu den Machtkämpfen: Yoko war vor der Kastration definitiv der dominantere. 
Ich streichle gerade East, da kommt Yoko dazu. Jetzt sind folgende Anzeichen von Konkurrenz zu sehen:

  • keine entspannte Haltung
  • Brust raus
  • Ohren aufgestellt / nach hinten
  • Rute bewegt sich langsam

East bewegt sich nun langsam von mir. Man muss ihn unbedingt gehen lassen, denn so funktioniert ein Rudel!

 

Wenn du reinfunkst oder mit Yoko sogar schimpfst, kann es sein, dass er sich in seiner Position angegriffen fühlt und das verursacht später ein Konflikt zwischen den beiden! 

Mit diesem Eingriff schwächt man Yokos natürliche Rolle. Und so meint Yoko, East übernimmt die dominante Position. Und Menschen können die Rangordnung nicht bestimmen!


Ernstfall

Jetzt wird es ernst! Jedes kleinste Missverständnis kann als Provokation bewertet werden! Es klingelt an der Tür: Machtkampf, wer ist zuerst da?! Ich komme von der Arbeit zurück, wer ist schneller bei mir? Und genau solche Kleinigkeiten führen zu was Grossem - sogenannte Reiz-Kämpfe. Und jetzt geht es nur noch darum, einander weh zu tun!

 

Wichtig zu wissen: In einem funktionierenden Rudel passiert so was nicht, denn Rudel-mitglieder verletzt man und tötet man nicht! Jeder einzelne wird für die Jagd gebraucht.


So unterstützt du die Rangordnung

Zuerst muss man heraus finden wer der dominantere Hund ist

  • Wer geht zuerst durch die Tür?
  • Wer ist beim Spaziergang immer ein - zwei Schritte vorn
  • Wenn die beiden voreinander stehen - welcher Hund schaut weg? (der schwächere)

Nun zur Unterstützung. Wenn du den Anführer kennst, stelle ihm zuerst das Futter hin, gebe den Knochen ihm zuerst, begrüsse ihn zuerst. Denn mit diesen kleinen Dingen zeigst du dem Anführer deine Akzeptanz und er fühlt sich zurecht behandelt! Und so muss sich Yoko, East nicht die ganze Zeit beweisen!


Zeiten ändern sich

Wie ihr wusst, wurde Yoko vor Weihnachten kastriert. Das war auch ein Grund, weshalb wir es doch noch gemacht haben. Und wer es glaub oder nicht, Zeiten ändern sich! Nun ist Yoko der schwächere und gibt East nach. Es hat sich sehr, sehr gebessert mit den Machtkämpfen. Und wenn dann entsteht ein Konflikt wegen dem Essen, denn East kann überhaupt nicht teilen! :-D Vor einigen Wochen hat es jeden Tag mehrmals geriegelt. Doch jetzt gar nichts mehr! Was kastrieren alles bewirken kann!!

 

Nun seid ihr mit Wissen beladen! Auf Bald!

 

Kennt ihr solche Situationen? Schreibt doch einen Kommentar, würden uns Freuen!


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